Fahrradausflug vom 20.-22.09.2019 auf die Schwäbische Alb

1. Oktober 2019 Aus Von Stefan Köbke

Unsere diesjährige Fahrradtour führte uns bei sonnigem Wetter auf die wunderschöne Schwäbische Alb. Voller Vorfreude trafen wir uns am Freitagnachmittag im idyllischen Klosterhof der Gemeinde Blaubeuren zum Stadtrundgang. Die Stadtführerin zeigte uns mit viel Witz und Charme u.a. das Kloster, die wunderschöne Altstadt und natürlich den berühmten Blautopf. Danach fuhren wir auf die Höhe in unser wunderschönes Hotel „ Zum Ochsen„ nach Berghülen. Mit einem leckeren 4-Gänge-Menü ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Am nächsten Morgen, frisch aber sonnig, radelten wir über Suppingen, Sontheim, Ennabeuren, Breithülen, Magolsheim und Böttingen nach Münsingen-Auingen, wo wir das Bioshärenzentrum besuchten. Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Malentäle, am hohlen Stein vorbei und weiter ging unsere Tour über Mehrstetten ins Tal der Schmiech, danach über Hütten nach Schelklingen. Im Tal der Ach radelten wir am Hohle Fels vorbei, in dem die nun fast 40.000 Jahre alte Venus von Schelklingen gefunden wurde, die älteste Figur, die einen menschlichen Körper darstellt.  Und weiter ging es durch Weiler nach Blaubeuren. Ein steiler, langer Anstieg zu unserem Hotel brachte so manchen von uns zum Abschluss noch mal ins Schwitzen. Die Belohnung für diese 80 km war ein ausgezeichnetes Abendessen mit tollem Service und nettem Ambiente.

Etwas reduziert zum einen durch leichte Verletzungen am Vortag und zum anderen durch Magendarmverstimmungen fuhren wir am Sonntag bei immer wärmer werdenden Temperaturen über Heroldstatt zur Sontheimer Höhle, die wir besichtigten. Sie ist die älteste Schauhöhle Deutschlands und beherbergt im Winter mehr als 400 Fledermäuse. Im Anschluss gab es eine herrlich lange, entspannte Abfahrt durchs schluchtartige Tiefental, danach ein Stück das Achtal entlang nach Blaubeuren. Dort nahmen wir beim Italiener unser Mittagessen ein. Frisch gestärkt radelten wir weiter durchs Blautal bis Blaustein, dann ins Tal der kleinen Lauter und an ihrer Quelle vorbei. Ab Lautern wurde es sehr sportlich. Wir passierten den Hohen Fels und die Räuberhöhle und erreichten dann nach 55 km unser Quartier in Berghülen.

Etwas erschöpft aber glücklich ließen wir den Ausflug bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Unser Dank gilt wie in jedem Jahr den Organisatoren, Familie Kerrutt, Familie Engele und Familie Mielke, die wieder viel Vorarbeit geleistet und Mühe auf sich genommen haben. Wir hoffen, dass dieses Wochenende weiter Bestand hat und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Bärbel Hahn