Seniorinnen Ausflug nach Berlin

27. September 2019 Aus Von Stefan Köbke

Berlin war in diesem Jahr unser Ziel,
Berlin, Berlin, da muss jeder mal hin.
Wir 14 Frauen wollten sehen,
ob Ost und West sich wirklich verstehen.
Gesagt, getan sehr früh fuhren wir los,
mit frischen Brezeln, einfach famos.
Gut ausgeruht durch die Fahrt mi der Bahn,
kamen in Berlin Südkreuz an.

Die Koffer verstaut in den Bus hinein,
denn eine Stadtrundfahrt, die muss sein.
Wir sahen die Gedächtniskirche, das Brandenburger Tor
und den Herrn Schiller aus Marmor.
Die schönste Frau der Welt, behauptet man,
Nofretete, schauten wir im Neuen Museum an.
Abends aßen wir in Radke`s Kneipe „Alt Berlin“.
Doch dort muss wirklich keiner gehen hin.
Zum gleichen Preis Schorle und Wein,
nein, das muss wirklich nicht sein.
Hochgelobt, auf den Punkt sollte die Leber gebraten sein.
Doch leider schmeckte sie gar nicht fein.
Der Koch hatte sie wohl vergessen,
denn wir mussten „Schuhsohle“ mit kalten Kartoffelbrei essen.
Wir aßen auch Berliner Currywurst, das Original.
Sie schmeckte nicht schlecht, aber auch nicht phänomenal.

Im Bundestag lauschten wir der Rede von Herrn Spahn
und die kam bei den meisten Abgeordneten gut an.
Aber eine Politikerin hat grauenhafte Märchen erzählt,
da fragt man sich wirklich warum jemand AFD wählt.

Out of Chaos wurde im Chamäleon Theater aufgeführt.
Wir waren von den waghalsigen Kunststücken sehr berührt.
Kapelle der Versöhnung, mitgestaltet von R. Reitermann,
berührte uns sehr und wir schauten sie sehr lange an.
Wir haben gesehen nur einen kleinen Teil von Berlin
und deshalb fahren wir vielleicht nochmals hin.
Diese Reise in der großen Gruppe konnte nur gelingen,
weil alle Teilnehmerinnen Gemeinschaftssinn mitbringen.
Uta sei Dank, die mit Geduld und Geschick,
uns lenkte und leitete, was haben wir mit ihr für ein Glück.